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Eine deutsche Geschichte
7 Uhr, der Wecker reisst mich aus meinen schönstens SIMS (dem Computerspiel, dem ich seit leider zu langer Zeit verfallen bin) -Träumen. Oh Gott, so früh!

The Sims – © Will Wright

Ich schwöre mir wie jeden Tag: „Heute abend geh’ ich aber wirklich früh ins Bett!“ Ich hasse Dienstag: 8:30h Unibeginn der Alptraum eines jeden („Lettres“-)Studenten. Ich mache mich fertig, renne zum Bahnhof (ja, ich bin die Verrückte, die jeden Tag zum Bus oder zum Zug rennt). Ich quetsche mich gerade noch durch die Türen, als der Zug pünktlich abfährt. Wie immer pünktlich auf die Sekunde genau. Davon könnte sich die Deutsche Bahn wirklich eine gehörige Portion abschneiden.
Aber, ganz ehrlich, für den Preis des Abonnements der SBB (für den Abopreis pro Monat kann man sich in Deutschland ein ganzes Semesterticket kaufen) erwartet man das auch. Nach Zug und vollgestopfter Metro, einem Morgen voller Spanischkurse im Anthropole, anders als in Deutschland in angenehm kleinen und persönlichen Klassen) ist heute Mittagessen mit meinen deutschen Freunden angesagt. Topthema de Tages: Die sogenannte taxe de séjour. „30 Franken pro Monat!“ klagt meine Freundin. „Das heisst, ich habe in 3 Jahren schon 980 Franken bezahlt. Wenn man überhaupt wüsste, wofür man zahlt...“ Ja, das ist die grosse Frage. Denn die taxe de séjour ist aus zwei Gründen äusserst mysteriös: Erstens weiß eigentlich niemand so recht, für was man da eigentlich zahlt (wir nennen es immer die Taxe, um die gute Schweizer Luft einatmen zu dürfen). Der zweite Grund ist folgender: Der Begriff „Taxe de séjour“ scheint eine Art mysteriöser Deckname darzustellen. Als ich noch in Montelly wohnte (genau, hässliches graues Viertel, 5. Stock, zwar 4 Stationen bis zur Uni, aber nicht mal praktisch, weil man mindestens 5 Minuten für 30 Meter Luftlinie braucht um die Kreuzung zu überqueren) zahlte ich, wie meine Freundinnen, diese Taxe. Als ich noch Morges umzog, freute ich mich schon, weil es diese Taxe dort nicht gibt. Dafür gibt es eine andere: Die Taxe de déchets. Ein Kumpel aus Fribourg zahlt die gleiche Summe, aber dort nennt sich das die Taxe des pompiers! Wir Ausländer, oder um es schöner auszudrücken, wir „non-francophones“ glauben ja, die verschiedenen Taxen gehen in den ein und denselben Pot. Andere organisatorische Probleme kommen auf den Tisch, eine andere Freundin zum Beispiel beschwert sich, dass ihr deutscher Rollerführerschein in der Schweiz nicht anerkannt wird und sie ihn jetzt nochmal machen muss... Auch wenn wir gern an administrativen Dingen herumnörgeln, lieben wir die Schweiz, ihre Genauigkeit und können uns keine schönere Lage zum Studieren vorstellen als Lausanne. Ausserdem können wir uns wirklich nicht beschweren, denn woanders flattern einem schon die Jobs als Deutschlehrer entgegen und braucht sich, anders als in Deutschland, wenn man „Lettres“-Student ist, keine Gedanken um die Zukunft zu machen?

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